Konzept der außerklinischen Intensivbetreuung mit Heimbeatmung

Intensivpflegebedürftige sind insbesondere

  • Beatmungspatienten
  • Wachkomapatienten
  • Querschnittgelähmte Patienten
  • Patienten mit anderen schwersten neurologischen und / oder internistischen Krankheitsbildern.

Unser pflegerischer Auftrag

Die Versorgung durch uns als ambulanter Pflegedienst für außerklinische Intensivpflege mit Heimbeatmung ist durch den Ansatz entstanden

  • tracheotomierte,
  • dauerbeatmete oder anderweitig gesundheitlich schwerstbeeinträchtigte Menschen mit 24 Std.- Pflegebedarf eine Lebenssituation zu verschaffen, die die Integration dieser intensivpflegebedürftigen Patienten in die häusliche Umgebung möglich macht. Durch die 24 Std.- Betreuung ist eine Versorgung mit bester Pflegequalität ohne Zeitdruck möglich.

Ziele

  • Schaffung höchster Pflege- und Betreuungsqualität
  • Verbesserung der Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen
  • Der Betroffene hat die Möglichkeit, seine noch vorhandenen Ressourcen zu aktivieren und weiterzuentwickeln.
  • Besserung bzw. Stabilisierung der Atemfunktion und der körperliche Allgemeinzustandes
  • Reduzierung der Klinikaufenthalte und damit Verhinderung von durch Krankenhauserreger hervorgerufene Infekte.

Die räumliche und pflegerische Struktur

Die Betreuung schwerstkranker, insbesondere beatmungspflichtiger Menschen erfordert vom Pflegepersonal

  • umfangreiche medizinisch – pflegerische – therapeutische Kompetenz.
  • kontinuierliche , breitgefächerte Fortbildung in der intensivmedizinischen Behandlungspflege, sowie die sichere Handhabung medizinischer Geräte.
  • den Anforderungen angepasste Aufbau und Ablauforganisation.

Räumlichkeiten

  • Wir betreuen unsere Patienten in speziell konzipierten und ausgestatteten Wohngemeinschaften. Die Zimmer sind so vorbereitet, dass eine Versorgung eines Intensivpatienten außerklinisch stattfinden kann ohne dass der häusliche Charakter der Wohnung verloren geht.
  • Die gesamte Wohnung ist mit großem Bad, Gemeinschaftsraum sowie mit den notwendigen hygienischen Vorrichtungen ausgestattet.
  • Eine Wohngemeinschaft ist auf max. 6 Patienten in Einzelzimmern beschränkt. Die Zimmer werden vom Pflegedienst an die Bewohner vermietet.

Patientenbezogene technische Ausstattung durch die Kranken- bzw. Pflegekasse

  • Beatmungsmaschinen und Zubehör werden von spezialisierten Sanitätshäusern zur Verfügung gestellt - als Leihgabe der jeweiligen Krankenkasse
  • Pflegerische Hilfsmitte, einschließlich Pflegebett, werden ebenfalls zum größten Teil von der Krankenkasse bzw. Pflegekasse bereitgestellt.

Darüber hinaus werden von unserem Pflegedienst ergänzend weitere Therapiegeräte und kostenlos medizinische und pflegerische Hilfsmittel angeboten (Therapiefahrräder, Körperpflegemittel, nicht rezeptpflichtige Medikamente in Absprache mit den Ärzten).

Medizinische und therapeutische Versorgung

  • Zur Sicherung der medizinischen Versorgung der Patienten steht uns ein Fachärzte-Netzwerk zur Verfügung.
  • Die Betreuung in der Langzeitpflege bedeutet für uns auch die Fortsetzung der therapeutischen Versorgung, die schon auf der Intensivstation oder der Reha-Klinik begonnen wurde.

Finanzierung

Die Versorgung der Pflegebedürftigen Menschen wird durch die Krankenkasse nach SGB V und die Pflegekasse nach SGB XI finanziert. Ein möglicher geringer Mehrbedarf muss durch den Betroffenen selber finanziert werden. Die Unterstützung des Sozialamtes nach SGB XII ist möglich.

Die pflegerische Grundidee

Die gravierenden Fortschritte in der intensivmedizinischen Versorgung haben die Lebenserwartung von Patienten mit schwersten Erkrankungen erheblich verbessert. Dadurch entsteht eine wachsenden Zahl von Patienten, die dauerhaft oder vorübergehend auf die Hilfe von intensivmedizinischem Fachpersonal und Apparatetechnik angewiesen sind. Doch wohin, wenn die Betreuung zu Hause zu schwierig wird?

Hier ist eine spezialisierte Wohngemeinschaft eine gute Lösung.

Wir helfen Ihnen gern:




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